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Die Namibier sind total aufgeschlossen

von Sören Dörr, Erdbach (Westerwald)

Nach jeder Menge Streß mit Impfungen usw. kam ich nach einem guten Flug in Namibia an. Am Flughafen hat mich dann ein deutsches Mädchen abgeholt und ist mit mir nach Hodygos bei Kahandja gefahren. Das ist ca. 200 km vom Flughafen entfernt.
Als wir auf Hodygos ankamen war alles ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe: Grüner Rasen, nette kleine Häuser und Wohnungen, ein Pool und alles ganz gepflegt. Die Leute waren auch ganz anders als ich dachte, alle total aufgeschlossen und freundlich. Obwohl ich so gut wie kein Englisch konnte, haben alle versucht, sich mit mir zu unterhalten. Das ist hier wie in einer großen Familie, in die man adoptiert wird.
Es gibt natürlich auch Zeiten, in denen man einfach Heimweh hat und nach Hause will. Es war für mich besonders in der ersten Zeit hart, da ich fast kein Englisch konnte. Aber jetzt ist mein Englisch viel besser. Die letzten 6 Monate habe ich hauptsächlich als Koch und im Büro gearbeitet.
Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, mal so etwas zu machen und mal ein anderes Christsein zu erleben. Man lernt viel und Gott verändert einen sehr. Man wächst ungemein im Glauben und erlebt Gott auf ganz unterschiedlichen Wegen. Ich kann nur sagen, dass es die beste Entscheidung in meinem Leben war, nach Namibia zu kommen und ein Jahr dafür zu opfern.

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